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Gedanken zur staatlichen Zensur in Deutschland
Zensur hat in Deutschland Tradition und ist alltäglich anzutreffen. Ihr unterliegen und ihrer bedienen sich die Medien ebenso wie jeder einzelne Bürger. (z.B. liegt uns ein professionell erstelltes Video von ungesetzlichen Übergriffen der magdeburger Polizei bei der letzten Castor-Demo im Wendland vor, dessen Ausstrahlung durch die Medien verhindert und blockiert wurde). 
Pervers wird es spätestens dann, wenn Zensur dem Bürger als von ihm gewollt und als zu seinem Schutz verkauft wird. 
Sie dient eher der Verdummung der Bürger und dem Schaffen und dem Schutz von Freizohnen für Verbrechen, Willkür und Despotismus. Die derzeit angestrebte Internet-Zensur verhindert das, was sie nach offizieller Darstellung bewirken soll: das Aufdecken von Verbrechen (z.B. an Kindern) und lenkt damit von den staatlich sanktionierten Verbrechen an unseren Kindern durch Jugendämter, Behörden und Justiz ab. (Belgien hat ja wohl eindringlich genug die unselige, teilweise tragende Rolle der Justiz in diesem Zusammenhang belegt.) 
Zensur in einer Demokratie dient also in erster Line dem Schutz der Staatsdespoten, der Kaste der gewählten und nicht gewählten Volksvertreter, der Behörden und der Justiz vor ihren Wählern und den "dummen" Bürgern.

Gerhard Hanenkamp, Surwold 6/97

Es geht um Kontrolle, nicht um den Schutz der Jugend.... Macht motiviert diejenigen, die das Internet zensieren wollen - nicht die Moral

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Autor: Gerhard HanenkampDatum 31.05.1997 Mail: webmaster@gabnet.com
Verteiler: HAUPT / MÄNNER / POLITIK / JUSTIZ/ WIRTSCHAFT /  LITERATUR   / KUNST / TOURISMUS / PSYCHOLOGIE / PHILOSOPHIE / PHYSIK  / CHRONOLISTE
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