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POLITIK & GESELLSCHAFT
Beitrag Jürgen Peters V§V                                                                                      19 Juni 1999
An den
Präsident des Deutschen Bundestages 
oder seinen Vertreter eigen. pers.

Bundeshaus 

53113 Bonn 

A-1.1.99 01.

zugeordnetes Bundestags - Aktenzeichen.: Pet 2-14-15-8271-010592

Antrag auf Verwendung meines Aktenzeichens in allen Schriftsätzen.

Petition und Aufsichtsbeschwerde

Sehr geehrter Herr Thierse,

sehr geehrte Damen und Herren,

den Einsparplanungen ist zu entnehmen, daß das Sterbegeld der Krankenkassen gestrichen werden soll. Dieses ist für den Normalbürger unverzichtbar, insbesondere für Rentner, Arbeitslose, Sozialhilfebedürftige etc., die keine Rücklagen für ihre Beerdigung ansparen können, die aus Rückforderungen der Sozialbehörden zur Subsidiarität überschuldet sind, die aus sonstigen Schuldenlagen ausgepfändet und überschuldet sind, das gilt insbesondere für auf den Pfändungsvorbehalt Unterhaltsverpflichtete u.s.w. Diese Bevölkerungsgruppen sind bei den heutigen Beerdigungskosten von mehreren tausend DM nicht mehr einsarg- oder einäscherbar bei Durchführung der Sparmaßnahme.

Diese Leichen müßten dann an den Straßen abgelegt werden zur Entsorgung durch den Sperrmüll, oder als Sondermüll, rechnet man die latenten Lebensmittelvergiftungen aus chemiehaltiger Ernährung dazu (Dioxin, PCB, div. Konservierungsmittel, Gen-technik). Vgl. dazu moderne Industrietomaten, die auch nach vier Wochen Lagerzeit bei Zimmertemperatur nicht verfaulen, sondern erst nach ca. 6 Wochen aus Wasserverlust zusammen-schrumpfen. Dieses ist mit dem natürlichen raschen Fäulnisprozeß der Tomaten unvereinbar und läßt auf den Ansatz schwerer chemischer Manipulation oder Genveränderung schließen. Ein damit angereicherter Körper kann möglicherweise eine lange unverfaulte Lagerfähigkeit erlangen. Das böte die Lösung, sol-cherart unbeerdigbare Leichen im Keller oder in der Kühltruhe zu stapeln. 

Die Alternartive wäre, solche sterblichen Überreste an die Tierkörperverwertungen zu verkaufen als Aas und dort zu Mast-futter zu verarbeiten. Bei der heutigen politischen Reduktion des Menschen auf seinen materiellen Nutzwert dürften auch dagegen keine moralischen Bedenken bestehen, könnte auf die christlichen Insignien einer würdigen Beerdigung als eines der Wesensmerkmale einer hochstehenden Zivilisation verzichtet werden. 

Es wären dazu ebenfalls die Bestattungsordnungen aufzuheben, um es den Unbberdigbaren zu ermöglichen, im heimischen Blumentopf kostengünstig beerdigt zu werden, oder als Asche kostenfrei über die heimische Mülltonne entsorgt zu werden, um die in solchen Fällen ebenso minderbemittelten Familien zu entlasten. Es kann ja nicht sein, deren Einkommen mit den hohen Kosten für eine Standard-Beerdigung zu belasten, zu schmälern und weitere Not zu stiften. Sonst müßte den Sterbenden empfohlen werden, sich freiwillig und anonym z.B. vor Züge legen zu lassen zur Entsorgung auf dem öffentlichen Dienstweg. 

Es stellt sich den Bürgern die Frage, ob der Bundestag und die Bundesregierung nicht besser beraten wären, sich extensiv um den Fortgang der Wirtschaft und die geeigneten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wirtschaftstätigkeit zu kümmern, den Beamtenwasserkopf und die Überregulierungen zu beseitigen und die daraus frei werdenden Mittel auch zur Finanzierung der würdigen Beerdigung und Totenruhe zu verwenden. Es würdr Art. 3 GG verletzen, Menschen, die dazu nicht in der Lage sind, eine zivilisierte Bestattung zu verweigern und diesen zu hohen Kosten bestimmte Handlungen durch die Bestattungsverordnungen und -gesetze aufzunötigen, die sich aus eigener Kraft nicht mehr erbringen können zur Anforderung einer Umöglichkeit. Schwarzverscharren der Toten dürfte eine mögliche Folge sein.

Unbeantwortet ist weiterhin die Frage der Abstellung der permanent gerügten Verschwendung öffentlicher Gelder, vgl. die Zahlen des Steuerzahlerbundes. Allein 50% der Gelder würden genügen, die 30 Milliarden DM abzudecken, die einzusparen sind. &0 MMillionen werden jährlich durch eine überbordende Verwal-tung ohne Wirtschaftlichkweits- und Unrecchtsbewußtsein ver-schleudert. Dagegen unternimmt das Hohe Haus nichts. Den Sterbenden deswegen die letzte Ruhe streitig zu machen ist der Gipfel der Unverschämtheit eines Apparats, der seine Akzeptanz damit final verwirkt. Wer solcherart die Totenruhe stört, gehört aus dem Hohen Hause herausgeworfen und öffentlich an den.....

Zu sehen ist auch der unverhältnismäßig gestiegene Verwaltungsaufwand der Kostenträger, den ich auch die die überbordende Überregulierung zurückführe und nicht nur aus gestiegene Preise für neue Teppichböden und Prämen für Mitarbeiter und Führungskräfte etc. Auch hier bestehen erhebliche Einsparpotentiale. Auch der normale Volksschüler kann rechnen.

Wenn sich die Amtswaltung dem Erfordernis der Selbstbeschränkung weiterhin verweigert, weiterhin in diesem Umfang Steuergeld verschwendet, verschwendend überreguliert und das Volk als Freßnapf betrachtet zum alleinigen eigenen Fortkommen samt Sicherung der eigenen Pension, ohne jedes Unrechtsbewußtsein, ohne jeden Anstand; wenn überbordend von den Ärmsten kassiert wird, ohne die Verschwendung öffentlicher Gelder zurückzuführen; wenn eine Regierungsprunk- und Protzarchitektur teuer finanziert wird, derweil kein Geld mehr für die christliche Bestattung der Toten übrig sein soll, dann ist die Zeit für öffentlichen bürgerlichen Ungehorsam und öffentlichen Widerstand reif, um das Wort Volksaufstand zu vermeiden. 

Ich schlage daher folgende Maßnahmen bürgerlichen Ungehorsams vor:

1.) Öffentliches Betteln auf den Straßen für die eigene Beerdigung im Vorfeld zum Sponsoring:

2.) Sponsoringmaßnahmen zu Werbeverträgen und Umfunktionierung der Särge zu Werbeträgern. Umwidmung der Totenfeier zu Verkaufsveranstaltungen nach dem Beispiel der Kaffeefahrten, zum Verkauf z.B. von Rheumadecken etc. 

3.) Vermietung der Toten als Dummies an die Autoindustrie für realitätsnahe Sicherheitsüberprüfungen zur StVO.

4.) Kollektivbeerdigungen in Massengräbern zur Selbstanlieferung der häuslichen Leichen zur Kostenminimierung unter Bitte um Chlorkalkspenden gem. Auflagen des Bundesseuchengesetzes.

5.) Vorsorgliche Suizide im öffentlichen Bereich zur Fremdkörperbeseitigung von Amts wegen zur Erklärung der Zahlungsunfähigkeit in eidlicher Vermögenserklärung der Hinterbliebenen.

6.) Bereitstellung preiswerter Totensäcke analog der öffentlichen Müllsäcke zur Entsorgung der Toten über die öffentliche Müllabfuhr. Es könnten wie bei Sperrmüll Leichanabfuhren zu Sammelterminen und Festterminen eingerichtet werden als Nebensache der allgemeinen Müllabfur.

7.) es wäre der Leichentourismus zur Entsorgung in billigeren Nachbarländern zu genehmigen, auch in Sammelfahrten z.B. in nachbarschaftlicher Leicheneineinsammelung und Deponierung bis zum Abtransport. 

8.) Es wäre zu genehmigen, an bestimmten Orten, u.a. den Hausdächern, Leichen auszulegen zur Entsorgung durch die natürlichen Aasfresser, wie es bei manchen "Naturvölkern" Bestattungspeaxis ist. Wegen der Sebstverletzungsgefahr bei Laien und Fehlens der Ausbildung als Metzger sollte dabei vom vorherigen Ausweiden, wie es bei solchen Riten teilweise Brauch ist, abgesehen werden. Andererseits bestünde hier die Möglichkeit für neue Dienstleistungsangebote z.B. für sonst arbeitslose Fleischfachleute und Metzger sowie überzählige Mediziner. 

9.) Es böte sich an, Benzingutscheine für Bedürftige auszugeben, damit diese ihre Leichen im Garten oder in freien Feld selbst verbrennen und die Asche einsammeln können, um sie in der Zigarrenkiste oder sonstigen Behältnissen auf dem Schrank oder sonstwo aufzuheben.

10.) Es wäre die Möglichkeit zu eröffnen, die Toten in Selbsthilfe zur Eigenbeteiligung zu bestatten und/oder einzuäschern, unter Öffnung der Totenbeseitigung für den gewerblichen Wettbewerb zur Kostenminimierung. Die Praxis bei den Telefongebühren, nun den Strompreisen usw. zeigt, welche realen Einsparmöglichkeiten auch bei der Aufhebung des Monopols der Totenbeseitigung in der öffentlichen Hand bestehen. Diese wäre zu privatisieren, um die Bestattung auch zu den Armen erlangbaren Kosten möglich zu machen. Dies auch zu ökologisch verträglichen Bedingungen (z.B. in verrottbaren Pappsärgen, mit schadstoffreien Verbrennungsmitteln sowie zur natülichen Verrottung von Leichen auf Deponien zur natürlichen Rückführung in den Naturkreislauf). 

Zu prüfen wäre die Verbrennung der Toten in den Heizkraftwerken und Block- oder Hausheizanlagen zur Energie- und Wärmerückgewinnung und Kostenersatz daraus. 

Das wären einige verbleibende Möglichkeiten zur Leichentsorgung, würde die übliche Beerdigung beeinträchtigt oder unterbunden aus Gründen des Haushaltsnotstandes. Dann wären Alternativen zwingend unerläßlich, wenn der Weg auf den Friedhof einkommensabbhängig wesentlichen Teilen der Bevölkerung versperrt würde. 

Die Behauptung des Haushaltsnotstandes ist solange unglaubwürdig und als Belügen des Staatsvolkes zurückzuweisen, solange nicht verifizierbar nachgewiesen ist, daß zur gesetzlichen Kostenminimierungspflicht zur Abwendung der Kürzungen die ausgewiesenen Verschwendungen öffentlicher Gelder nicht beseitigt und die verschwendeten Gelder zur Ersattungshaftung der Verschwendenden nicht eingezogen sind zum Schadensausgleich. Solange der Amtswalter von Verantwortung und Rechenschaft über sein Handeln weitgehend frei gestellt ist in Ungleichbehandlung zum Rest der Bevökerung gem. §§ 823 ff. BGB, kann sich wirtschaftliches Handeln und Verantwortung nicht bilden. 

Dieser angekündigte Eingriff in die Totenruhe und die Verweigerung der würdigen Bestattung gegenüber Hilfebedürftigen, die damit als zu entsorgendes Aas zu betrachten sind, verletzt die Menschenwürde vollumfänglich und empört das Volk. 

Volkes Meinung ist: wer sich solcherart versündigt, ist mit Schimpf und Schande aus dem Amt zu jagen.

Es ergeht Fach-Aufsichtsbeschwerde zur Stellenüberprüfung und Dienstenthebung gegen:

den Bundesminister der Finanzen zur Anstiftung in Mißachtung der Vorschrift zur Wirtschaftlichkeit der öfentlichen Verwaltung und voreiligem Handeln vor Beseitigung der Verschwendung öffentlicher Gelder. Da dazu keine Anstalten zu erkennen sind, besteht die Maßgabe des Vorsatzes und der mangelnden Ernsthaftigkeit der Amtswaltung und der Wahrnehmung der Amtspflichten;

den Bundesarbeitsminister wegen Mitwirkung;

den Bundeskanzler wegen Duldung und Billigung in Mißbrauch seiner politischen Weisungskopetenz als oberste Bundesaufsichtsbehörde. Folgt man der umgeschlagenen Volksmeinung, scheint die derzeitge Bundesregierung innenpolitisch die erfolgloseste Bundesregierung aller Zeiten zu werden, die das Volk gegen sich aufbringt und zum Widerstand treibt. Bisher galt die Regierung Kohl als Maßstab des innenpolitischen Unvermögens, bekannt auch in der Handlungsmaxime des "Aussitzens" populär geworden;

dazu gegen Unbekannt, unter Verweis auf § 167, 167a StGB.

Es wäre zu erwägen, zu öffentlichen Demonstrationen einzuladen. Dies auch, um die Maßnahmen zur innereren Sicherheit öffentlich vorführen zu können, um die Ausgaben dafür zu rechtfertigen und die neuen Machtmittel in Praxis vorzuführen, damit das Volk weiß, womit es dann zusammengeprügelt werden könnte.

Sollte irgend jemand das zynisch finden oder sich verletzt fühlen, wie es heute Beamtenseuche geworden ist, Kritik der Bürger niederzuschlagen und damit die demokratische Meinungsbildung zu unterbinden und lediglich Jubelveranstaltungen zuzulassen, hier zur Bejubelung der Beseitigung der christlichen üblichen Bestattung, so sei an die Gegenanzeige wegen Verletzung der Bürger durch diese Zumutung erinnert, die Toten liegen lassen zu sollen, wo sie sind mangels Möglichkeit, sie angemessen zu beerdigen als Folge der geplanten Einsparung ohne Not, und daran, wie sehr sich das Volk beleidigt und verletzt fühlt, wenn selbst die Toten nicht mehr in Ruhe gelassen werden sollen, derweil weiterhin unbehindert das Doppelte dessen jedes Jahr an Steuergeldern verschwendet wird, das insgesamt ein-zusparen ist, und die gesamte Mehrwertsteuer gerade die Kosten der Verwaltung deckt. Dazu verweise ich auf das launige Wahlkampfplakat der FDP, daß einen bestimmten Körperteil zeigt als Einladung, oder wie immer das zu verstehen sein soll. 

Offenbar muß sich der Souverain erst selbst auf die Straßen be-mühen, um seinen erklärten Willen kundzutun und den Mandatsträgern zu verdeutlichen, was die Aufträge zur Interessen-vertetung sind. Die Mandatsunabhängigkeit endet dort, wo das Recht, das Gerechtigkeitsgefühl verletzt und das Volk geschädigt und beleidigt wird. Wenn so verarmt sind, daß wir uns die eigene beerdigung nicht mehr leisten können, liegen wir real unter den Lebensstandards der Völker der "4. Welt" und der ärmsten Staaten der Welt. Das wäre ein Anlaß, solcherart erfolgsunfähige Verantwortungsträger sofort aus allen Ämtern zu entfernen und durch fähige Persönlichkeiten zu ersetzen auch parteiungebunden. Die Parteien nehmen lediglich an der politischen Willensbildung teil, sie sind nicht die Obrigkeit. Die ist der Souverain gem. Art. 20 Abs. 2 GG. 

Mit freundlichem Gruß

 Jürgen Peters

V§V Braunschweig


Autor: Jürgen Peters  Datum 29.06.1999 Mail: brain@gabnet.com
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