G*A*B Politik
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Alexander Nikitin, Guillermo Eguazu, Margrit Herbst
»Wollen Sie Ihren Job
verlieren?«
Weltweit riskieren Wissenschaftler ihre Existenz für die Wahrheit.
Eine Initiative versucht, ihnen zu helfen
 VON LENA POPPENREUTH

Wenn Sie so weitermachen, werden Sie Ihre Stelle als Dozent verlieren«, warnte ihn ein Kollege. Der Gewarnte ist der argentinische Professor Guillermo Miguel Eguiazu von der Universität Rosario. Er ist Agrarwissenschaftler und bemüht sich in semer Forschung um eine »menschen­würdige Qualität land­wirtschaft­licher Produkte«. Und das hatte Folgen Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Alberto Motta hat der 49-jährige Eguiazu ein Institut für biologische Qualität und Umwelttoxikologie gegründet. Er selbst erforschte das Pilzgift Aflatoxin, das in Mais, Getreide, in Nüssen und Milch­produkten vorkommt. Aflatoxine sind die giftigsten Vertreter nachgewiesener Pilzgifte. Sie können Krebs verursachen und Gene schädigen.
 Dann machte Eguiazu die gleiche Erfahrung wie andere Wissenschaftler: Forschung wird geduldet, solange sie keine Konsequenzen hat, Doch Eguiazu forderte schon bald Konsequenzen. Denn er fand eine Methode, wie das Aflatoxin durch eine spezielle, trockene Verarbeitung im Mais reduziert werden kann Auf dieser Grundlage verlangte er ein Gesetz;, dass die Aflatoxine im Mais kontrolliert worden müssen Er untersuchte weiterhin Pestizide. die in Argentinien im Handel, aber in den USA wegen des erhöhten Krebsrisikos verboten sind. Und klärte die Bevölkerung darüber auf. Das gin den Verantwortlichen der Universität Rosario zu weit. Politische Forderungen zu stellen, sei nicht sein Job meinten sie.-Er habe nicht das Recht, sich in politisch-wirtschaftliche Entscheidungen einzumischen.
 Eguiazu wurde jahrelang schikaniert. Man verlegte sein Institut in eine ausgediente Hühnerschlachterei. Ihm wurden alle Forschungs­gegenstände gestohlen. Sein Gehalt wurde gekürzt, das seines Mitarbeiters ganz gestrichen, ebenso die Forschungsmittel. Nur durch private Spenden kann er sein Institut am Leben erhalten. An der Universität lehren darf er nicht, aber er muss sein Institut selbst reinigen. Eguiazu kämpft verzweifelt um seine Existenz - Bestätigung erhält er nur von einigen engagierten Studenten.
 Niemand soll glauben, dass ähnliches nicht auch in Deutschland möglich wäre. Bevor der Rinderwahn zum Skandal wurde, wurden verschiedene Warner gemobbt oder gleich gekündigt. So beispielsweise die promovierte Tierärztin Margrit Herbst. Sie hatte - nach vergeblichen Versuchen, intern auf Missstände hinzuweisen - 1994 öffentlich gemacht, dass in der Norddeutschen Fleischzentrale Bad Bramstedt BSE-infizierte Rinder geschlachtet und in den Handel gebracht werden. Ähnlich erging es Klaus Hoffmann, einem Wissenschaftler, der bei der Bundesanstalt für Fleischforschung arbeitete Er hatte Kritik an den Praktiken der Tiermehl­hersteller geäußert. Seiner Meinung nach wurde das Tiermehl nicht genügend erhitzt. Nachdem er im Fernsehen 1997 seine Bedenken geäußert hatte, versuchte man ihm über den Dienstweg zu verbieten, ähnliche Ergebnisse zu veröffentlichen.
Menschen die aus Gewissengründen Widerstaml leisten, werden Whistleblower genannt. Trotz massiver Repressalien wenden sie su h an die Öffentlichkeit und schlagen Alarm (ulnstleblowing) Ohne sie würde es vielleicht immer noch keine Maßnahmen gegen BSE geben Wie kann man diese Menschen unterstützen'''
In den USA und in England gibt es bereits Gesetze, die sie schützen. In Deutschland hat sich eine »Ethikschutz-Initiative« gebildet, die sich der Menschen annimmt, die den Mut haben, sich gegen Korruption, für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt einzusetzen - ohne an ihre eigene Karriere zu denken. Oft verlieren sie nicht nur ihren Job. Sie werden sozial isoliert, manchmal von der eigenen Familie unter Druck gesetzt, weil der finanzielle Ruin droht. In anderen Ländern werden sie staatlich verfolgt. Alexander Nikitin und Grigory Pasko kamen ins Gefängnis, weil sie beide öffentlich kritisierten, dass die russische Marine im großen Stil radioaktiven Müll im Meer versenkt. Grigory Pasko wurde erst vor kurzem zu vier Jahren Haft verurteilt, obwohl eine untere Gerichtsinstanz ihn zuvor freigesprochen hatte.
Die Ethikschutz-Initiative versucht Whistleblower zu unterstützen. Sie setzt sich mit Experten und Organisationen in Verbindung, um den oft komplizierten Sachverhalt abzuklären, und veröffentlicht gegebenenfalls die Fälle. Gemeinsam mit der Juristen­organisation lalana und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) verleiht sie alle zwei Jahre einen Whistleblower-Preis, der mit 3000 Euro dotiert ist. Im vergangenen November erhielt die Veterinärin Margrit Herbst den Preis. Der Preis soll einerseits das Thema Whistle­blowing und Zivilcourage in das Bewusstsein der Menschen rücken und gleichzeitig Menschen mit Zivilcourage für ihren Mut auszeichnen Auch wird in Notfällen ein Rechtsanwalt vermittelt oder - begrenzt - verarmten Wbistleblowern finanziell geholfen, wie beispielsweise Eguiazu. Noch ist diese Initiative weit weniger bekannt als viele andere soziale Initiativen, doch ihre Arbeit ist umso bedeutsamer 

Kontakt: Ethikschutz-Iniative www.ethikschutz.de
Ethikschutz-Initiative
INESPE
International Network of Engineers an Scientists
to Protect and Promote Ehtical Engagement
c/o Antje Bultmann, Sauerlacher Straße l, 82515 Wolfratshausen
Email: ethikschutz@aol.com, Web: www.ethikschutz.de
Tel: +49 (0)8171 72615 Fax: 22834
10. Rundbrief an die Unterstützer und Sympathisanten der
Ethikschutz-Initiative, 15. März 2002

Liebe Freunde, Unterstützer und Sympathisanten!
Vielen Dank für die Unterstützung, die Sie uns in den letzten Monaten haben zukommen lassen! Was wir mit Ihrem Geld unternehmen? Hier ein Überblick: INES und INESPE starten eine Kampagne für den russischen Journalisten Gregori Pasko, der publik machte, dass die russische Marine im Japanischen Meer Atommüll versenkt hat (wir berichteten). Er wurde jetzt zu vier Jahren Arbeitslager verurteilt. (siehe2) „Ohne Unterstützung der westlichen Medien werden sie ihre Prozesse kaum gewinnen“, sagt Nikitin, der zur Zeit ein Stipendium in den USA hat. Guillermo Eguiazu (S.4), der für seine Forschung (Pilzgifte) Verantwortung übernimmt und die Gefahren der Lagerung von Getreide, Nüssen, Milchprodukte etc. publik machte (wir berichteten), erhielt die Aufforderung, dass er innerhalb von 76 Stunden sein Institut zu räumen habe. Mobilfunkbetreiber setzen mittel- und unmittelbar vier Wissenschaftler massiv unter Druck:Peter SenmLebrecht von KlitzingRoger Santini,Claudio Gomez Peretta,die unerwünschte Forschungsergebnisse lieferten (S. 3).


Preisvcrleihung
Am 10.November 2001 erhielt die
Veterinärin Frau Dr.Margit Herbst - für ihre wissenschaftliche Arbeit und ihren Mut, die BSE-Problematik öffentlich zu machen - den Whistleblower-Preis (2500 €). [von rechts nach links: Peter Becker, Int. Association of Lawers Against Nuclear Arms (LALANA); Margrit Herbst; Hans Peter Dürr,Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW); Antje Bultmann, (INESPE)]

Journalist Grigori Pasko
Grigori Pasko wurde am 25. Dezember 2001 zu vier Jahren Arbeitslager verurteilt. Er ist Literat und engagierter Journalist, der für die Zeitung der Pacific Flotte arbeitete (wir berichteten). Der russische Geheimdienst FSB warf ihm Landesverrat und Spionage vor, nachdem er 1993 die Verklappung radioaktiver Abfälle im Japanischen Meer durch Schiffe der russischen Marine gefilmt hatte. Der Film wurde in Japan und Russland gezeigt. Am 7.Januar stellte Amnesty International fest, dass Pasko ein „Gefangener aus Gewissens­gründen“ ist. Die Motivation des Staatsanwalts scheine eine Vergeltung dafür zu sein, dass Pasko die Entsorgung von radioaktivem Müll ins Japanische Meer öffentlich gemacht habe, so Amnesty. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft gingen in Berufung. Pasko will freigesprochen werden, die Staatsanwaltschaft besteht auf Landesverrat und fordert 12 Jahre Gefängnis. Es ist noch nicht klar, wie lange der Prozess andauern wird. Web: www.bellona.no
Bewertung des Falles: Das Problem in Russland ist, dass seine Umweltweltschutz-Gesetze, nicht konsequent durchgesetzt werden. Nikitin hat seinen Freispruch vermutlich vor allem der öffentlichen Stimmung nach dem Kursk-Unglück zu verdanken. Der Geheimdienst hat sich nach Ende des Kalten Krieges ein neues Ziel gesucht, um sich zu legitimieren. Immer noch werden Umweltschützer aufgrund von Geheimerlassen vor den Richter gebracht. Das neue Schlagwort des FSB heißt "Analytische Spionage". Ohne Unterstützung der westlichen Medien werden sie ihre Prozesse kaum gewinnen, sagt Nikitin, der zur Zeit ein Stipendium in den USA hat.
Jürgen Kühling
Richter am Bundesverfassungsgericht:
Das Recht schützt - auch bei uns - die dunklen Geheimnisse der
Mächtigen. Wer rechtswidrige oder gemeinschädliche Handlungen
staatlicher Stellen oder seines Arbeitgebers offen legt, verletzt
regelmäßig Verschwiegenheitspflichten und setzt sich
______________Maßregelungen aus____
Vier Wissenschaftler werden unter Druck gesetzt:


Professor Peter Semm, Zoologisches Institut der Universität Frankfurt
Semm erhielt 1994 von der Forschungsgemeinschaft Funk (Vereinigung der
Mobilfunkbetreiber) in Darmstadt eine Anstellung, um den Einfluss nieder frequent gepulster Hochfrequenz auf das nervöse System von Vögeln zu untersuchen. In Gegenwart von fünf Telekom-Mitarbeitern stellte er fest: „60 % des Nervensystems arbeitet falsch bei Intensitäten, die vielerorts in Funkkeulen der ca. 50.000 Mobil­funk­sende­stationen erreicht werden.“ Erst nachdem Semm nachdrücklich auf der Veröffentlichung seiner Studie bestand, wurde ihm von der Telekom eine Kurzfassung gestattet. 1996 wurden Semm sämtliche Forschungsmittel entzogen, seine Stelle gekündigt.


Dr. Lebrecht von Klitzing, Universitätsklinikum Lübeck, Klinisch-
experimentelle Forschungseinrichtung
Professor Semm ist nicht der einzige Fall. Dr. Lebrecht von Klitzing muss in diesem
Frühjahr die Universität Lübeck verlassen. Seine Forschungsergebnisse waren nicht
genehm. Der Medizinphysiker hatte festgestellt, dass das Elektroenzephalogramm (EEG)
von Versuchspersonen bei Exposition von Mobilfunkfrequenzen eine eklatante, sogar für
jeden Laien sichtbare Abweichung der Hirnströme aufzeigt.


Prof. Roger Santini, Villeurbanne (Frankreich )
Santini wurden im Herbst 2001 die Forschungsmittel gestrichen. Er hatte epidemiologische
Untersuchungen in der Nahe von Mobilfunksendern durchgeführt und dabei erhebliche
Gesundheitsbeeinträchtigungen bei 530 befragten Anwohnern dokumentiert. Der Direktor
des Institutes teilte ihm mit, dass seine Arbeit über Mobiltelefone und Mobilfunk-
Basisstationen „nicht das Thema seines Labors“ sei. Santini erforscht seit 22 Jahren den
Bio-Elektromagnetismus. Der Direktor verbot ihm außerdem, seine Ergebnisse publik zu
machen.


Dr. Claudio Gomez Peretta, Arzt und Chemiker, Valencia, Spanien
Aktuell ist der Fall des spanischen Arztes Peretta aus Valencia. Dieser muss auf Druck der
Mobilfunklobby sofort seine Untersuchungen über schädliche Auswirkungen
elektromagnetischer Wellen einstellen. Ansonsten - so hieß es - habe er mit ernsten
Sanktionen zu rechnen. Die Begründung: Dr. Peretta, Leiter der Suchtabteilung, sei "nicht
offiziell ermächtigt", diese Forschung durchzuführen. In der Region Valencia führt jetzt
nur noch eine Firma Messungen durch, die von dem Elektrounternehmen Iberdrola
finanzielle Zuwendungen erhält
 
Dieter Deiseroth
Richter am Bundesverwaltungsgericht:
Zivilcourage zu zeigen, setzt auf der individuellen Ebene vieles
voraus: einen kritischen Verstand, Charakterstärke, Mut,
Offenheit, Konfliktbereitschaft und vor allem einen kultivierten
_________Umgang mit der eigenen Angst.
VERANSTALTUNG
Zivilcourage in gefährlichen Zeiten"
2l.- 23 Juni 2002 in Villigst bei Schwerte,
Haus Villigst
Anmeldung: Frau Huckenbeck (Akademie Iserlohn)
BerlinerPlatz 12, 58638 Iserlohn, Tel: 02371 /35 21 45
Tagungskosten: 105 bis 120 €mit Verpflegung und
Übernachtung, 50 € ohne Übernachtung und Frühstück,
Ermaß, für Studenten und Rentner, zahlbar bei Ankunft.
Anreise: DB Zielstation Schwerte (Ruhr) Bus 130
(Iserlohn) Haus Villigst aussteigen, Taxistand am Bahnhof
Schwerte. Auto: A l (Köln/Bremen), Abfahrt Schwerte,
Bundesstraße 236 Richtung Iserlohn, bis Ruhrbrücke,
dann links Richtung Iserlohn, nach 1km Haus Villigs.t
Oder A 45 (Sauerlandlinie), Abfahrt Ergste, Richtung
Schwerte, vor Ruhrbrücke Richtung Iselohn, nach l km
Haus Villigst.
Mutig sein, Verantwortung zeigen und sich zu engagieren, ist oft nicht ungefährlich. Justiz, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft machen es dem Einzelnen oft schwer, manchmal gar unmöglich. Die High-Tech-Gesellschaft ist jedoch verwundbar, die fortschreitende Technologisierung fordert ihre Opfer. Wir glauben, dass Menschen unterstützt und gefördert werden müssen, die sich hierzu aus Gewissensgründen kritisch äußern, gegen Korruption protestieren und sich einsetzen für eine alternative Wissenschaft, die der Menschheit und dem Erhalt der Lebensgrundlagen dient. Zu einem Dialog über verantwortliches Handeln in der Wissenschaft laden wir herzlich ein:
Programmablauf

Freitag, 21.6. 2002

  • 17.30 Uhr Anreise
  • 18.00 Uhr Abendessen
  • 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung

  • Dr. Peter Markus, Ev. Akademie Iserlohn Whistleblower und ihre Situation in der Gesellschaft
    Antje Bultmann, Ethikschutz-Intiative,Wolfratshausen
  • 19.45 Uhr Heisenberg und die Atombombe

  • Dr. Eberhard Müller, Studienwerk der Ev. Kirche in Deutschland, Schwerte
  • 20.30 Uhr Diskussion
  • 21.30 Uhr Treffpunkt „Bierkeller“ oder Film über Wistleblowing
Samstag, 22.6. 2002
  • 08.15 Uhr Frühstück
  • 09 00 Uhr Nachrichten der „falschen“ Seite unterdrücken 

  • Eckehard Sieker, Investigativer
    Journalist, Bad Hönningen
  • 10.00 Uhr Ist Zivilcourage im normalen

  • Wissenschaftsbetrieb möglich?
    Strukturen in der Wissenschaft, die
    Zivilcourage unterdrücken oder fördern.
    Prof. Dr. Hans See, FH Frankfurt
  • 10.45 Uhr Stehkaifee
  • 11.15 Uhr http://www.3sat.de/index.html. 

  • Beispiel: Elektrosmog und die Folgen der elektromagnetischen Belastungen.
     Bedrohung durch neue Technologien:
     Was geschieht Wissenschaftlern, die eine kritische Position vertreten?
    Lebrecht von Klitzing, Klinisch- experimentelle Forschungseinrichtung, Universität Lübeck ; 
  • 12.00 Uhr Diskussion
  • 12.30Uhr Mittagessen ::
  • 14.00 Uhr Schweigen, Verschweigen, Lügen und Eigennutz von Experten und Politikern.

  • Erfahrungen mit der Achillesferse des 
    Atomzeitalters in Ost und West.
    Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Berlin
  • 15.30 Uhr Kaffee
  • 16.00 Uhr Wissenschaft zwischen Anpassung und Verantwortung am Beispiel von Information-Sciences und Biologie 

  • Prof. Dr. Joseph Weizenbaum, Computer-Wissenschaften, Berlin
  • 17.30 Uhr Diskussion
  • 18.00 Uhr Abendessen
  • 19.00 Uhr „Villigster Stipendiaten“ gestalten das Thema Zivilcourage
  • 21.00 Uhr Treffpunkt Bierkeller
Sonntag, 23.6.2002
  • 08.15 Uhr Andacht, anschl. Frühstück
  • 09.00 Uhr Bewertungen der Gefahren neuer Technologien aus der Sicht des Juristen.

  • Was ist von Gerichten und Gesetzgeber zu erwarten? Was passiert mit Dissidenten in der Justiz? Wie kann man sich wehren?
    Prof. Dr. Erich Schöndorf, FH Frankfurt
  • 10.00 Uhr Diskussion
  • 10.30 Uhr Stehkaffee
  • 11.00 Uhr Aufbruch zur Zivilcourage Zivilcourage institutionalisieren und wirksamer machen: 

  • Dr. Hans Jürgen Fischbeck. Aktion „Wir haben es satt“*', Weltweite Koalition für Leben und Frieden, Berlin 
    Gitti Götz, Dipl.chem., Attac, Bonn 
    Reiner Braun, INES, Ethikschutz-Initiative, Dortmund
  • 11.45 Uhr Abschließende Diskussion
  • 12.30 Uhr Mittagessen, anschl. Abreise
SPENDENAUFRUF
Wenige
können
viel viel viel
 bewegen
Wenn nur 50 Freunde monatlich 20 Euro spenden, könnte die Ethikschutz
Initiative mehr Whistleblowern helfen.

Bankeinzugsermächtigung

Hiermit ermächtige ich das Internationale Netzwerk für Ingenieure und
Wissenschaftler für globale Verantwortung (INES) 
zugunsten des Projektes: Ethikschutz-Initiative INESPE 
eine Spende in Höhe des unten angegebenen Betrages von meinem Bankkonto abzubuchen. 
Sie erhalten eine Spendenquittung. 
Die Ermächtigung kann von mir jederzeit widerrufen werden.

Monatl.Spende ............... €

Bitte unterstreichen: jährl. / halbjährl. / vierteljährl. Abbuchen
Name:..................................................................................................................
Adresse:...............................................................................................................
Bank:.........,.........................................................................................................
BLZ/Konto................ ..........................................................................................
Datum, Unterschrift.............................................................................................
Bitte schicken an: Ethikschutz-Initiative, Sauerlacherstr.1, 82515 Wolfratshausen


Auf der Abschußliste / Antje BultmannAntje Bultmann/
Naturwissenschaftler-Initiative
»Verantwortung für den Frieden«/
DGB-Angestellten-Sekretariat (Hrsg.)

Auf der Abschußliste 
Wie kritische Wissenschaftler mundtot gemacht werden sollen

ISBN 3-426-77265-5 *

Ausgrenzung, Schikane, nackte Drohungen -wer die Mitarbeit an moralisch fragwürdigen Projekten oder hoch gefährlichen Produkten in Forschung und Industrie aus Gewissensgründen verweigert oder solche Vorgänge gar publik macht,soll mit allen Mitteln zum Schweigen gebracht werden. Das kann an die Grundlagen der beruflichen und privaten Existenz gehen In diesem Band berichten erstmals Betroffene aus Deutschland, Israel, Rußland und den USA, welche Erfahrungen sie machen mußten, als sie sich zur Wehr setzten: gegen die politisch gewollte Unterdrückung unangenehmer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Folgen von Umweltgiften und atomarer Strahlung, gegen geheime Militärprojekte, gegen die schleichende Umwandlung eines zivilen Unternehmens zu einem Rüstungskonzern. Mit unglaublichem Mut und ungeachtet der Konsequenzen kämpfen diese Menschen für den Vorrang verantwortlichen Handelns am Arbeitsplatz. 
*Das Buch ist beim Knaur® Verlag vergriffen und nur noch zu beziehen zum
Preis von 6,-- plus Porto 
(solange der Vorrat reicht) über:
Antje Bultmann
Sauerlacher Strasse 1
82515 Wolfratshausen
Mail:Antje9@t-online.de


Autor: Antje Bultmann Datum: 15.04.2002 Mail: Antje9@t-online.de
Verteiler:HAUPT / MÄNNER / BOYS / POLITIK /JUSTIZ/ WIRTSCHAFT /LITERATUR / BUCH / KUNST / TOURISMUS / PSYCHOLOGIE / PHILOSOPHIE / PHYSIK / CHRONOLISTE
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