Väterinternationale

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt!
Reinen Tisch macht mit den Bedrängern!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger,
alles zu werden, strömt zuhauf!

Väter, hört die Signale!
Auf, zum letzten Gefecht!
Der europäische Gerichtshof 
erkämpft das Menschenrecht!

Es rettet uns kein höh'res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun,
Uns aus dem Elend zu erlösen,
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte!
Leeres Wort: der Mütter Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
ertragt die Schmach nun länger nicht!

Väter, hört die Signale!
Auf, zum letzten Gefecht!
Der europäische Gerichtshof
erkämpft das Menschenrecht!

In Stadt und Land, ihr Vätersleute,
wir sind die stärkste der Partei'n.
Die Müßiggängrin schiebt beiseite!
Diese Welt muß unser sein;
unser Blut sei nicht mehr der Raben
und der mächt'gen Richter Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben,
dann scheint die Sonn' ohn' Unterlass!

Väter, hört die Signale!
Auf, zum letzten Gefecht!
Der europäische Gerichtshof
erkämpft das Menschenrecht! 

 
Autor: Christian Gröber / Frankfurt
Erstellungsdatum 00.00.1999 G*A*B - Datum: 24.06.2000  Mail: Christian / Frankfurt
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