Sun Apr 8 23:31:16 MEST 2001
Wenn Muetter morden... 

Die Babyklappe ist laengst eingefuehrt, dennoch wurde wieder ein totes Kind gefunden. Nun fragt man sich, "welche Seelennot" Muetter veranlasst ihr Kind zu toeten und "wie verzweifelt eine solch arme Frau sein muss?"

"ICH will kein Kind! MEIN Leben ist dann im Arsch!" - Muetter bringen ihre Kinder aus purem Egoismus um. Frauen, die die Schwangerschaft mit einem Kind aus einem Seitensprung verheimlicht haben, sollten nicht bemittleidet werden, wenn sie dadurch in eine verzwickte Lage geraten sind und ihre "Not" sollte nicht den Mord ihres Kindes rechtfertigen.

Was tun, wenn wir das Problem nicht in den Griff kriegen, weil Frauen zunehmend die Verantwortung gegenueber ihren Kindern ablehnen? Niemand kann verhindern, dass Muetter ihre Kinder aussetzen und diese dann sterben. Daher wird das Aussetzen des eigenen Kindes einfach legalisiert und das Problem als geloestbetrachtet. Dass diese Rechnung nicht aufgeht, beweist der aktuelle Fund des toten Maedchens. Wenn Muetter morden, dann morden sie.

Die Babyklappe versagt jedoch nicht nur in der Verhinderung von weitern Morden an Kindern durch ihre Muetter, sie verhindert auch, dass der Vater jemals etwas von seinem Kind erfaehrt. Das Recht des
Vaters zu wissen, dass er Vater ist, sein Kind aufwachsen zu sehen oder sogar zu erziehen wird mit Fuessen getreten. Er haette aber zahlen muessen, wenn die Mutter das Kind nicht weggeworfen haette. Dazu ist er schliesslich gerade noch gut genug. Ich faende es unertraeglich mit dem Gedanken leben zu muessen, dass eine Frau mein Kind eiskalt getoetet hat, ob waerend der Schwangerschaft oder danach. Noch schlimmer waere es nicht zu wissen, ob irgendwo ein Kind von mir aufwaechst oder nicht. Mir kann niemand glaubhaft machen, dass er nicht genauso denkt, aber es ist heutzutage wirklich die letzte Chance sich einzureden, dass einem die eigenen Kinder voellig egal sind. Ich kann jeden Mann, den sein Nachwuchs nicht kuemmert, gut verstehen, ich wuenschte ich waere genauso und ich wundere mich, dass unter den heutigen Umstaenden nur so wenige Maenner eine solche Einstellung haben.

Wir nehmen Vaetern Rechte und retten so 25 Kindern im Jahr das Leben. Wir koennen aber noch mehr fuer Kinder tun. Kinderschaender bringen ihre Opfer um, damit diese sie nicht identifizieren koennen. Wenn wir die Kindesmisshandlung legalisieren, dann werden diese Kinder am Leben bleiben. Das "Babyfenster" koennte sinnvoll durch das "Babybett" ergaenzt werden, wo Kinderschaender anonym und unbestraft ihren Straftaten nachgehen koennen, ohne die Kinder zu toeten, so wie es an 20 Babyklappen in Deutschland bereits jetzt schon die Muetter tun koennen. Vielleicht findet sich auf diese Weise auch gleich eine sinnvolle Verwendung fuer die in die Babyklappe geworfenen Kinder.


siehe auch:
Gleiches §Recht fuer alle?
Autor: Raoul Boenisch
Erstellungsdatum 00.00.1999 G*A*B - Datum: 09.04.2000    Mail: Raoul Boenisch
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