Verhaftung von Maurice Elfeke - 
Hungerstreik Berlin 2002 
Breitscheidplatz/Gedächtniskirche
 
Während des internationalen Hungerstreiks in Berlin wurde am 12.6.2002 die willkürliche Arretierung des französischen Streikteilnehmers Maurice Elfeke (Foto 2), zur völligen Überraschung aller weiteren Streikteilnehmer, durch einige grüngewandete scheinbar rechtsstaatsverwirrte Terroristen vorgenommen (siehe Fotos) die sich später durch ihr weiteres Verhalten (Verdecken des Tatortes sowie Tatverlaufes durch Rudelbildung und Abschirmung nach außen zwecks Zeugenverwirrung bzw. -verhinderung) als Polizisten outeten.


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Dieser staatliche Übergriff hatte im nachhinein betrachtet offenbar den Zweck, den Väterprotest im "Kampf um die Rechte ihrer Kinder auf beide Eltern" zu stören oder zu konterkarieren. Die Kontaktierung des inhaftierten Vaters und Streikteilnehmers Maurice Elfeke, Paris und die durch die verbliebenen Streikteilnehmer erbetene Auskunftserteilung nach seinem Verbleib wurde gezielt unterbunden bzw. erschwert, was die sofortige Abreise der weiteren fransösischen Teilnehmer zur Folge hatte um von Frankreich aus die entsprechenden politischen Ansprechpartner zur Intervention zu bewegen. Wie der spätere gerichtliche Freispruch von allen Vorwürfen zeigte, entsprach der Vorgang der Inhaftierung Maurice Elfekes dem, was gemeinhin als Staatsterrorismus bezeichnet werden kann und als  solches auch von Beteiligten wie vielen Sympathisanten der Hungerstreiks-Aktion gesehen wurde. Eine Endschuldigung oder gar Entschädigung ist bis heute nicht erfolgt.

Als zusätzlichen Affront empfindet der Unterzeichner den durchsichtigen polizeipsychologischen Deeskalationsversuch durch zwei dem Verhaftungsvorgang nachfolgende Polizisten am Nachmittag des gleichen Tages, der nachdrücklich belegt, auf welchem geistigen Niveau sich in Deutschland die Exekutive bewegt und welches entsprechend niedrige Niveau in bürgerverachtender Weise dieser Staat seinen Bürgern zugesteht bzw. unterstellt.

Als noch Bürger eines solchen  Staates "Deutschland" und Teilnehmer am Hungerstreik für die Rechte unserer Kinder auf beide Eltern in Berlin sehe ich mich veranlaßt, mich bei den französichen Teilnehmern wie auch den vielen anderen ähnlich betroffenen ausländischen Vätern von diesem auch von ihnen so empfundenen und verschiedendlich so bezeichneten staatsterroristischen Verhalten des deutschen Staates (also Deutschlands) zu distanzieren.

Gerhard Hanenkamp, 10/10/2002

Autor: Gerhard Hanenkamp
Erstellungsdatum 10.10.2002G*A*B - Datum: 10.10.2002   Mail: brain@gabnet.com
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