Gleiches §Recht fuer alle?

"Gleichstellung" ist ein gebeuteltes Wort! Viele politische Entwicklungen verschaffen Frauen mehr und mehr Vorteile. Dies wird damit begründet, dass Frauen viele Nachteile haben. Haben Männer keine Nachteile?

Unter anderem sind wir Männer in einem sehr wichtigen Punkt schlechter dran und das ist gerade der, über den sich viele Frauen am meisten beklagen: Kinder kriegen. Einem Mann sind in bezug auf seinen
Nachwuchs die Hände gebunden. Der Frau stehen alle Tueren und Tore offen. Auch der Staat und die Kirche sind eindeutig auf der Seite der Frau.

Die Frau hat die bessere Möglichkeit zu verhueten. Ein Kondom ist laengst nicht so sicher wie die Pille. Der Mann kann sich nicht darauf verlassen, dass die Frau die Pille nimmt. Was soll die Kritik "er hat
mich nichtmal danach gefragt, ob ich die Pille nehme"? Was soll ein Mann danach fragen? Selbst wenn er gesehen hat, dass sie die Pille eingenommen hat, weiss er noch lange nicht, ob sie sich hinterher
uebergibt oder ob sie Medikamente einnimmt, die die Wirkung der Pille abschwaechen oder aufheben, ob absichtlich oder aus Versehen! Wenn die Frau dem Mann nun ein Kind unterschieben will, steht sie schonmal sicherlich besser da.

Aber gerade darueber, dass es hauptsaechlich Aufgabe der Frauen ist zu verhueten, jammern die Feministinnen. Kein Wunder, denn sie jammern einfach ueber alles, ob Vor- oder Nachteil, um mehr und mehr Vorteile zu bekommen. Eine Tatsache, auf die eine Frau sicherlich nicht Stolz sein kann, auch wenn glücklicherweise längst nicht alle Frauen aus dem Holz der Feministinnen geschnitzt sind.

Ist die Frau erst einmal schwanger, so entscheidet sie ganz allein, wem sie davon erzaehlt. Auch ob der Vater (!!!) davon erfaehrt haengt ganz allein von ihr ab und damit auch alles, was in bezug auf das Kind
entschieden wird. Sie kann sich aus dem Staub machen und der Vater erfaehrt niemals etwas von seinem Kind. Wenn ein Mann Pflichten gegenueber seinem Kind hat, warum hat er dann nicht einmal das Recht
zu erfahren, ob er angehender Vater ist?

Die Frau entscheidet dann auch, was mit dem Kind passiert. Sie kann es abtreiben lassen, wenn sie es nicht moechte. Indikation? Erlaubt? Naja, zumindest wenn die Frau vergewaltigt wurde muss man ihr es doch erlauben, einen unbeteiligten Menschen zu toeten. Das Motto: klaut mir jemand 10 DM, dann klaue ich irgendjemand anders 10 DM und habe so keinen Schaden. Also wird der Frau erlaubt das Kind zu toeten und somit ihren eigenen Schaden auf Kosten eines Dritten, eben dem Kind, abzuwenden oder zu mindern, indem sie den psychischen Druck der Schwangerschaft umgeht. Wenn eine Frau also die Erlaubnis zur Abtreibung braucht, dann muss sie nur zur Polizei gehen und sagen, dass ihr Freund sie vergewaltigt hat. Oder ihr Mann? Naja, irgendwozu muss die "Vergewaltigung in der Ehe" ja gut sein. Und schon wird aus "ethischer Indikation" die Abtreibung durchgefuehrt, ohne dass ein Gericht ueber die Aussage der Frau entscheiden kann. Erst toeten, dann nachpruefen. Folge ist vermutlich, dass Frauen vermehrt falsche Anschuldigungen gegen Maenner erheben sie vergewaltigt zu haben, nur um ihr Kind loszuwerden. Unter diesen Umstaenden ist es wohl wirklich besser vom christlichen Glauben Abstand zu nehmen und die Abtreibung generell zu legalisieren!

Was ist mit den Frauen, die so bloed sind, dass sie zu spaet bemerken, dass sie schwanger sind? Wenn sie Glueck haben, waechst ein minderwertiges Wesen in ihnen. Als solches sieht der Staat z.B. Menschen mit "defektem" Chromosomensatz an. Wir resprektieren natuerlich auch behinderte Menschen. Aller Respekt vor dem Leben hat jedoch ein Ende und das ist da, wo es um das Wohl der Frau geht. So
seltsam das in einer zivilisierten Gesellschaft auch anmuten mag, es ist Frauen nicht "zuzumuten minderwertiges Leben" auszutragen.

Was aber nun, wenn das Ungeborene gesund ist (was auch immer gesund heissen mag)? Ist die Schwangerschaft schon zu weit fortgeschritten, so darf die arme Frau nicht mehr abtreiben. Die Qualen der Schwangerschaft muss sie dann ueber sich ergehen lassen. Hier muss nach Meinung der Feministinnen noch viel fuer die Gleichstellung getan werden! Man darf gespannt abwarten, wann endlich das grundsaetzliche Kindstoetungsrecht fuer die Frau eingefuehrt wird. Schliesslich kann jede mal eine fehlende Blutung uebersehen. Aber zumindest wenn die Frau die Schwangerschaft ueberstanden hat und ihr Kind wirklich nicht will, dann kann sie es in die Babyklappe werfen. Oder heisst es Babyfenster? Am ehesten wohl Babymuelleimer mit 8-woechigem Rueckholrecht. Fra(*) kann ihre Meinung schliesslich mal aendern! Von Kirche und Staat unterstuetzt kann eine Frau also ihr soeben geborenes Kind wegwerfen.

Ein Problem, wenn der Mann rebelliert? Keineswegs! Dazu kann fra(*) schliesslich anonym entbinden! Ein enormer Fortschritt, weil die boesen Tuerken hierzulande ihre Familienmitglieder-Rinnen bedrohen,
wenn sie fremdgegangen sind. Eine Frau soll hier offensichtlich das Recht haben unbeschadet in der Gegend rumzuvoegeln! Was geht das die Familie an, oder etwa ihren Ehemann! Schonmal was von Privatsphaere gehoert? Wir und fremdenfeindlich? Nein, natuerlich nicht! Wir akzeptieren alle anderen so wie sie sind. Andererseits greifen wir mit dem Babymuelleimer und der anonymen Entbindung tief in ihr
Familienleben ein. Auch wenn deutsche Moral zulaesst, dass eine Frau durch die Betten huscht und dann mit Staats- und Kirchenhilfe heimlich ihr Kind toetet oder wegwirft, heisst das nicht, dass das auch unsere
auslaendischen Mitbuerger tolerieren. Sie sind nicht die Boesen, die ihre Frauen bedrohen, sondern sie haben im Gegensatz zu uns noch so etwas wie Anstand und Moral. Selbst wenn wir Pseudochristen meinen, dass der Islam Frauen unterdrueckt und misshandelt, dann sollten wir uns dennoch nicht selbst widersprechen und andere Religionen tolerieren wie wir es behaupten zu tun. Abgesehen davon toleriere auch ich als Deutscher Kindermorde und Fremdgehen nicht, egal ob es Frauen oder Maenner tun. Die Ehe ist heilig? Die Ehe war heilig! Die anonyme Entbindung und der Babymuelleimer sprechen fuer sich. Sie sind ein Apell an die Frauen ihre Maenner im Namen des Volkes und im Namen Gottes zu betruegen.

Die Frau hat also die Moeglichkeit sich von den Verpflichtungen gegenueber ihrem Kind loszusagen. Sie kann die finanzielle und zeitliche Belastung und die Verantwortung von sich weisen, sei es dadurch, dass sie ihr Kind toetet oder dass sie es wegwirft. Damit nimmt sie gleichzeitig dem Vater das Kind weg. Auch der Vater sollte das Recht haben sich der Verantwortung seines Kindes gegenueber zu entziehen. Doch selbst wenn er der Mutter die Entscheidung ueberlaesst, ob das Kind zur Welt kommen soll und was dann damit passieren soll, und wenn er einfach nur nichts von dem Kind wissen also z.B. auch nicht dafuer zahlen moechte, dann wird er als der grosse Boesewicht abgestempelt, der seine Frau und sein Kind im Stich laesst.

Wir wollen Gleichstellung. Ein Mann, der sein Kind nicht will, darf dafuer genausowenig zur Kasse gebeten werden wie eine Frau. Die Unterhaltspflicht fuer den Mann gehoert abgeschafft.

Gleiches Recht fuer alle!

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(*) Neuerdings schreibt man "Frau" statt "man", wenn sich die Aussage auf weibliche Personen bezieht. Wenn "Mann" kleingeschreiben wird und einer der letzten beiden Buchstaben gestrichen wird, dann wird aus "Frau" auch "fra" oder "fru". Frueher schrieb man "Mann" klein und mit drei Buchstaben. Heute schreibt fru "Frau" klein und mit drei Buchstaben.
 


siehe auch:
Mords-Mütter und die Babyklappe
Autor: Raoul Boenisch
Erstellungsdatum 00.00.2001 G*A*B - Datum: 03.26.2001  Mail: Raoul Boenisch
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