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Beweise feministischer Zensur

(C) Jan Deichmohle

An die Lesenden,

folgende Zitate beweisen schlüssig massive Zensur und Manipulation unseres Denkens und Lebens.

«Mit ihrem neuesten Buch allerdings hat sie die Todeszone betreten, das ewige Eis stiller Ablehnung, die komplette Echo-Losigkeit... Sie hat sich mit einem mächtigen Feind angelegt: der Frauenbewegung» (Spiegel 47/97, S. 104)

«„Nicht zur Veröffentlichung geeignet”, befand die Lektorin ... Dennoch sieht K. J. in diesem Zensurversuch die totalitäre Unterseite..» (a.a.O., S. 107)


Solche Formulierung untertreibt. Seit mehr als einer Dekade befinden ganze Themen und meine Bücher sich in «der Todeszone ewigen Eises stiller Ablehnung» und «Zensur». Die «stille Zensur» des Themas ist total, «komplettes» Verstummen, und beileibe kein Versuch.


«in Anbetracht der Tatsache, daß Bestellungen seitens des Buchhandels zu 85 % durch Sortimenterinnen erfolgen, sehen wir leider keine Möglichkeit, Ihr Werk für eine Veröffentlichung ... vorzusehen» (Ullstein)

«Betrifft: Die ätzende Macholektüre, die ich hier zurückschicken darf» (Pahl-Rugenstein)

«Sie erhalten daher Ihren Papierberg in der Anlage zurück.»

«Ich habe Ihr Buch, zumindest teilweise, gelesen und muß Ihnen mitteilen, daß ... Ihre Vorstellungen ... zwar unser Mitleid erregen, uns aber nicht zu einer Veröffentlichung ... geeignet erscheinen (Europa Verlag 1993)

Ich werde das Ihnen gleich ohne Begleitbrief zurückgeben. Damit spare ich mir die Gefahr, von Ihnen zitiert zu werden.” (Ullstein, Buchmesse)

«Daß feminismuskritische Bücher kaum gedruckt werden, ist mir klar. Ihnen geht es da nicht besser als vielen anderen Autoren dieser Richtung (s. z.B. Anlage 1).» (Arthur Krajc, Verfasser des Leserbriefes „Feministische Zensur” in der Badischen Zeitung vom 29.1.1998)



Nicht kaum, sondern gar nicht publiziert wird, was die Ideologie kritisiert. Trotzdem antworten Leser schon dankend oder begeistert.



«Vor einigen Monaten fragte ich in einer großen Buchhandlung ganz naiv nach Literatur... gegen Feminismus... Empört fauchten mich die Verkäuferin und eine Kundin an, beschimpften mich ... und ließen mich kalt stehen (Buch von Zeiler, S. 35)


So wird abgewimmelt, verschiegen, zensiert oder gar gehässig niedergemotzt:

«Guten Tag. bin hier im Moment für den Versand zuständig und habe zufällig ein bißchen in deinen Texten rumgelesen. Zum Kotzen! ... Jedes Stück Papier scheint mir zu schade für deine Wahrheiten , die Du mit spätpubertärem Gesabbel wohl eher an den Mann bringen willst. Antipatriarchale Grüße Mami (im Versand)» (Pahl-Rugenstein)

«Sehr geehrter Herr Deichmohle, es tut uns leid, Sie in Ihrem Text und besonders den Worten des letzten Abschnittes bestätigen zu müssen: ... „Erzeuger ungewollter Bücher, Schreiber ohne Leser, Mahner ohne Gehör”, so geht es ... neu am literarischen Horizont erscheinenden Talenten. Und Talent haben Sie ganz gewiß. Zu anderen Zeiten und unter anderen Bedingungen hätte man Ihnen unbedingt die Chance des Ankommens bieten müssen... Noch einmal, es tut uns leid. Mit freundlichen Grüßen» (Hinstorff Verlag)

Wir haben feministische Bücher (‚Frauen’bücher) gemacht. Ich glaube kaum, daß wir so etwas in unserem Programm unterbringen können... Unsere Lektorin ist Feministin.


Gewaltsam beschädigt, und zwar immer gezielt an der empfindlichsten Stelle, der Unterkante des Verschlußriegels, kehrten Disketten vom Döcker Verlag, vgs Verlag und GQ Magazin zurück. (8.1.1998 und 13.1.1998) Der Döcker Verlag (vormals Verlag für Gesell.kritik) legte meinen Brief zweifach zerrissen bei.

Die Bildzeitung schickte das Skript eingerissen zurück. (21.1.1998) Es ist erkennbar, beim Sichten welcher Seite das LeserIn sich die Fingerin lockerten: «Sie MÜSSEN eine ideologische Strömung ...unterstützen... Das ist eine groteske Situation in einem System, das Rechtssystem sein will.» Grotesk genug, mit der Linken die Seiten einzureißen, während die gegenüber unbeschädigt blieben.


«erwarten Sie bitte nicht, daß ich mich in meiner kostbaren Arbeitszeit durch einen derart voluminösen Papierausstoß wühle


Ideologiekritik wird gar nicht erst zum Buch, von Medien und Presse mit den albernsten Ausflüchten abgewimmelt.


«Was für ein Text? Hab' ich verlegt. Weiß nicht, wo das ist. Worum ging es nochmal? Nein, nicht senden, ich melde mich schon bei Bedarf.» (SZ)

«Vom ... und Abwimmeln»? Das werde ich leider abwimmeln müssen!” (SZ)


Mund- und Denkverbot, Pflicht zu ideologiekonformem Denken verhindern das Entstehen von Feminismuskritik im Ansatz.


«Auch im Internet wird man kaum fündig... Will hier irgend jemand, daß es nicht gelesen wird?» (Focus 19/97)

«Hätte es ein Mann geschrieben, wäre es wohl überhaupt nicht veröffentlicht worden (Leserbrief Focus 21/97)


Allenfalls partielle Kritik gelangt überhaupt an die Öffentlichkeit, und wenn überhaupt, dann meistens von Autorinnen, von Leuten mit femanziger Vergangenheit, die grundlegende Fehler nicht in Frage stellen, sondern festigen wollen.


«Meinungsfreiheit - Ekelhafte Wirklichkeit

... Die Berliner Autorin K. Rutschky, eine der geladenen Referentinnen, wurde beim Betreten des Saales von Demonstranten in eine Ecke gedrängt und beschimpft, getreten, gewürgt. „Deine Theorien sind Tätergedanken”, schrie eine prügelwütige Frau. „Für das, was du sagst, gehört dir die Fresse poliert!” Rutschky bekam Todesangst und fing an, um Hilfe zu schreien, konnte sich schließlich losreißen und in Sicherheit bringen. » (Spiegel 5/1994, S. 114, siehe auch Penthesileas Töchter)

Seit Rutschky zwei Jahre zuvor in einem Buch ... wurde sie mit bitterbösen Briefen bis zu Morddrohungen attackiert.» (Penthesileas Töchter, S. 36)

«„Aus Angst” vor öffentlicher Anpöbelei durch radikale Feministinnen hat die Berliner Autorin K. Rutschky einen beim Freiburger Theaterfestival geplanten Vortrag abgesagt... Freiburger „Frauenprojekte” hätten angekündigt, sie würden nicht dulden, daß R. dort spreche. In einem Interview sagte die Autorin, das Vorgehen der Feministinnen sei „nicht Zensur sondern Terror”» (Nordwest-Zeitung, 22.7.1995, S. R3)

«Zum Brandanschlag auf die Druckerei ... bekannten sich „Revolutionäre Lesbengruppen”» (Penthesileas Töchter, S. 36)


Was immer das für eine Wochenzeitung war, ist Gewalt totalitär.



«Weil sie'n Mädchen ist - Lucie van Org: mit Liedchen nach oben

... „Noch vor einem Jahr bin ich von Alt-Emanzen für das Lied regelrecht fertiggemacht worden”, erzählt sie in einem Gespräch. Dabei habe sie nur ein Lebensgefühl ausdrücken wollen .» (Rheinzeitung 30.12.1994, S. 9)

«Bei der Redaktion Modernes Leben (Die Zeit) holte sich Dr. Lorenz im Juli 1991 mit dem Ansinnen, das Buch „Nach dem Feminismus” zu besprechen, eine harsche Absage. (Archiv F. Stern) ... Dies ist kein Einzelfall. Mittlerweise sieben in praktisch allen Zeitungsredaktionen Redakteure/innen, die für Frauenfragen zuständig sind, die unliebsamen feminismuskritischen Beiträge heraus» (Penthesileas Töchter, S. 34-35)


Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Öffentlichkeit informiert wird. Feministische Ideologie hat jedoch in den Medien ein Monopol auf Darstellung ihrer Prinzipien errichtet.



«Ohne ausreichende Information hängt die Demokratie in der Luft. Nur auf der Grundlage umfassender Information ...» (Roman Herzog, zu jener Zeit Bundespräsident)


Das Buch Ideologiekritik am Feminismus weist Zensur und Manipulation extremen Ausmaßes nach, wie es sie im Westen noch nie gegeben hat. Totalitär, undemokratisch wurden schweigende Mehrheiten zum Verschwinden verschwiegen.

Das von Denkblockaden verborgene Thema ist überfällig:


«Terror ... Der Inhalt ist zu banal, der Geschlechterkampf zu sehr auf Handgreiflichkeiten abgestellt... und seine Handlungen als Bösewicht sind so vorhersehbar wie der tägliche Sonnenaufgang ... der Zuschauer weiß bereits, es wird wieder Ramba-Zamba geben... die Schauspieler trotzen mutig gegen die Simplizität an, die das Drehbuch vorschreibt. Doch das ganze wirkt wie eine hohle Nuß.» (FR, 10.4.97)



Ist raffinierte Vergiftung und Verleumdung etwa besser?

Schon Anfang der 70er schrieb Esther Vilar:


«Ein großer Teil der Informationen, die [schon] zur Zeit [1970] den Markt überschwemmen, erwecken entweder den Eindruck lesbischer Pornographie oder erinnern in ihrer Machart penetrant an die im Dritten Reich erfolgreich angewandte Technik, Ressentiments gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen durch eine Manipulation der Gefühlswelt zu erzeugen.» (Esther Vilar, Sammelband, dtv, S. 387)

«Männer sind Ignoranten. Diese Spezies, das weiß jede Frau, ist egoistisch, langweilig und anspruchslos... Derzeit jeden falls sieht es nicht danach aus, als habe die post-emanzipatorische Powerfrau vor, diesen öden Monstern konsequent zu entsagen.» (journal Frankfurt 8/1997)


Der aufmerksame Leser kann diese Liste täglich erweitern.


«„'s wird Herbst, 's wird Herbst - und wenn du ein Mann bist, dann sterbst.” Das ist offenbar die zentrale Botschaft vieler deutscher Schriftstellerinnen. „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann”, findet Gaby H...»

schrieb eine Rezensentin des Stern vom 26.9.1996 in einer Glosse zu Buchmesse und Literaturherbst.

Dieses Jahr gilt für noch mehr Bücher das Motto «Erst die Rache, dann das Vergnügen» (oder ist das Vergnügen?).

Was fehlt? Ideologiekritik am Feminismus, ein Buch, das mediale Einseitigkeit nachweist und vor Augen führt, was alles fehlt.

Einen Romanstoff ergäben die Schwierigkeiten, die dieses und ähnliche Bücher am Erscheinen hinderten. Elf Jahre wimmelten Verlage und Medien unisono mehrhundertfach ab. 1993 hat ein Verlag meinen Verlagsvertrag gebrochen, trotz vorliegender Bestellungen den Vertrag für nichtig erklärt und nicht gedruckt, aber den Eintrag des unveröffentlichten Buches im Verzeichnis Lieferbarer Bücher stehen lassen.

Inzwischen sind meine Zensurbeweise im Buch enthalten und oft auch im Anschreiben zitiert. Deshalb sehen sich die ZensorInnen besonders gut vor, daß Ihnen kein peinlicher Lapsus unterläuft. Bemerkenswert ist daher der Indoktrinationsgrad folgender Abweiserin, die vom ‚korrekten’ Vorgehen offenbar überzeugt war.


«Auch auf die Gefahr hin, daß Sie eine Absage als weiteren Zensurversuch verlagsseits betrachten, sende ich Ihnen mit diesem Schreiben Ihre Diskette zurück. Das Thema „Feminismuskritik” ist bereits in unserem Programm vertreten - mit dem Buch von Camille Paglia: Die Masken der Sexualität-, und damit so breit und erschöpfend ausgelotet, daß wir keinen zweiten Titel danebenstellen wollen.» (dtv, 19.12.1997)


Ist der Feminismus etwa mit einem einzigen Buch so «breit und erschöpfend ausgelotet», daß die ZensorIn kein zweites Buch mit feministischer Tendenz danebenstellen will? Warum schreiben FeministInnen dann so viele Bücher? Sexualität und Ideologiekritik sind sehr verschiedene Themen. Es gibt kein Buch mehr ohne feministische Ideologie! Bücher wurden nicht gedruckt, wenn sie an deren Dogmen rührten.

Eisern verschwieg die Presse mehrhundertfache Einsendungen.

Stille Zensur besteht sehr lange, verhinderte schon das Wirken eines Buches, das 1981 erschienen, aber nicht verkauft worden ist, von Bibliotheken und Buchläden heimlich boykottiert wurde. Ein Buchhändler war nicht bereit, es für mich zu bestellen und so empört, daß ich mich nicht wieder in den Laden getraut habe. „Sowas haben wir bestimmt nicht! Den kenne ich! Das gibt es bei uns nicht!” In ganz Norddeutschland wurde es in keinem Bibliotheksverbund gefunden, auch in der Mitte nicht. Ein Bibliothekar, der mir suchen half, sagte von sich aus „Da ist etwas faul! Da stimmt etwas nicht! Sowas habe ich noch nie erlebt!” Es war eine christliche Kritik ([GH] aus Literaturverzeichnis), also moralisch, nicht aber radikal und anstößig wie medienmonopolisierende Ideologie.

Ein Buch, von dem niemand weiß, ist so gut wie nicht gedruckt.

So unglaublich es klingt, fehlt bereits ein mehrere Jahrzehnte altes wissenschaftliches Buch auf verdächtige Weise.

Heute läßt stille Zensur ganze feminismuskritische Richtungen verschwinden.

Das zentrale Problem publizistischer Zensur jeder Ideologiekritik, ein hochaktuelles Thema, wird vor der Öffentlichkeit totgeschwiegen.

Noch fataler sind Denktabus und Selbstzensur, an denen wir alle selbst schuld sind, die niemand für eine andere Person als sich selbst erkennen und dokumentieren kann.

(A) Absagen an Jan Deichmohle 1986-1998




Ideologiekritik am Feminismus

Längst Überfällig! Endlich erhältlich!

In den 1990ern: selbstverschickte Diskette ISBN 3-00-002134-5

Untergrundliteratur der 1990er: ISBN 3-00-002136-1

Heute erhältlich bei Amazon als Ideologiekritik am Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur, Band 2 der Reihe „Die beiden Geschlechter”.

Ein weiteres Buch zum Thema:

« Vom Anmachen und Abwimmeln »


Weitere Zensurbelege aus dem Internet.

Stimmen aus dem Netz zu feministischer Zensur.

Auszüge aus still zensiertem Buch.

Mehr Zitate und Auzüge aus still zensierter Feminismuskritik.

Anlage: Dankende und begeisterte Leserzuschriften

Widerlegung des Feminismus. Neue, spannende Recherche und Buch.

Anlage: Mehrhundertfache Einsendungen an die Presse

Anlage: Mehrhundertfache Einsendungen an Verlage

An(k)lage: Zensur durch Fernhalten aus Bibliotheken und Buchläden

An(k)lage: Massive stille Zensur heute: eine ganze feminismuskritische Richtung verschwindet im Schweigen

An(k)lage: Noch ein zensierters Buch: Jan Deichmohle, Les deux Sexes (Die beiden Geschlechter) ist bislang ungedruckt! Die bestens recherchierte und beweiskräftige Widerlegung von Beauvoirs Le deuxième Sexe (Das andere Geschlecht) ist nicht einmal publiziert worden!

Ein paar Bilder Feministischer Seiten

Kleines Bilderbuch Feministischer Haß

Feministischer Haß and Sex

Schwarzbuch Feministischer Haß.

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