« das Buch ist das bisher Beste, was ich zum Thema Männer und Feminismus gelesen habe, und ich werde jede meiner Möglichkeiten nutzen, darauf zu verweisen » (e-mail Hanenkamp, 6.8.1998)





Rezension von Les Deux Sexes

© Jan Deichmohle

Diese Schrift ist eine Widerlegung und ein Gegenbuch u.a. zu Beauvoirs Das andere Geschlecht. Die geistigen Säulen des Feminismus werden gründlich umgestoßen, durch mehrere voneinander unabhängige logische Widerlegungen auf verschiedenen Ebenen. Beginnend bei alten Matriarchatsphantasien über die Ethnologie von Mead bis heute werden die Denkvoraussetzungen, Prämissen und Grunddogmen als absurd und falsch widerlegt.

Mit fairen Mitteln kaum angreifbar ist die Methode, weil feministische Stimmen für sich sprechen.

Dieses Vorgehen ist absichtlich gewählt! Nicht was oberflächliche Leser anspricht, die sich seit Dekaden manipulieren lassen und Torheiten begehen, sondern was geistig gut ist, muß getan werden.

Historisch einmalige, beispiellose Ideologie, Unsachlichkeit und Mißbrauch von Staat, Wissenschaft und modernen Organisationen werden bewiesen.

Praktische Ratschläge, die ein Rezensent nicht fand, gibt es - nur nicht auf dem niedrigen Niveau von Tagespolitik, die innerhalb von Monaten veraltet. Diese grundlegende Doktrinwiderlegung muß gerade zeitlos sein, für ganz unterschiedliche Generationen der Zukunft tauglich.

Ein krasser Verständnisfehler wäre zu glauben, es ginge nur um radikalen oder angewandten Feminismus. Stattdessen ist zentraler Punkt der grundlegende Umsturz feministischer Denkweisen.

Es darf nicht vergessen werden, daß Feminismus nur durch sein Verhältnis mit Sartres Existenzialismus geistige Macht erlangen konnte. Grundlagen werden immer auf philosophischem Boden geschaffen. Ungebildete Tiraden und kurzsichtige ,,was bringt mir das als Frau/Feministin", neuerdings imitierend ,,Mann/Vater" - Mentalität sind nicht nur geistlos, sondern unfähig zu echtem Wandel. Dergleichen wälzt alte Fehler immer neu aus. Männer und Frauen dürfen feministische Fehler nicht nachmachen. Ohne Beauvoir hätte eine solche naive Mentalität niemals etwas bewirken können. Les deux Sexes ist mit Absicht ein Grundlagenbuch.

Verfehlt wäre auch, Teile herauszupicken, die eigenen Themen nahestehen. Solche Sicht geht am Hauptsinn vorbei; Bezüge auf aktuelle Probleme sind nur Mittel zum Zweck: nicht an Symptomen herumzudoktern, sondern die Ideologie systematisch mitsamt allen Prämissen zu stürzen - und eine künftige geistige Welt vorzubereiten, die frei ist von Feminismen, gelernt hat, worauf es ankommt. Ein ganz neuer Wissenschaftszweig wird angeregt, eine neue Kultur, neue Politik ... in dem Buch steckt viel mehr Anleitung zum Handeln, als flüchtiges Lesen sieht. Es ist ein Grundsatzprogramm.

Da mit verständiger Aufnahme nicht gerechnet werden kann, nehme ich mir nach dem Motto ,Klappern gehört zum Handwerk' heraus, Unverstandenes selbst zu rezensieren. Nietzsche hat schon notiert, nicht für Zeitgenossen zu schreiben, sondern für die Zukunft. ,,Manche leben posthum." Dieses Zitat möge für mich sprechen, obwohl meine Sicht sehr kontrovers ist zu seiner.

Das Buch soll ein Anstoß und geistiger Sprengsatz sein wie Beauvoirs Essay Das andere Geschlecht, nur ohne Einseitigkeit. Beauvoirs Traktat enthielt als theoretischen Keim unsre heutigen Zustände und Femiideologie; er brauchte nur einen Nährboden zum Wachsen. Wenn der Keim des Gegenbuches aufgehen kann, wird ein Dschungel für uns Zeitgenossen sehr exotischer Pflanzen entstehen.

Wissenschaft geschlechtlicher Ergänzung, deren bloße Vorstellung im krassestmöglichen Gegensatz zum Feminismus steht, und anderes steckt in Ansätzen verborgen, die der Entfaltung bedürfen.

Oberflächliche (z.B. Väter-) Politik dagegen ist blind, veraltet so schnell wie gedruckt wird, ist wie papierne Kiloware auf Schreibtischen von Abgeordneten.




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e-Brief: deichmohle@hotmail.com


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Farrel und andere: Verramschung des Themas durch Vorzeigefeministen. Beweise, daß etliche Gründer der sogenannten Männerbewegung und die Männerforschung fest auf feministischen Prinzipien bauen und jene Ideologie festigen statt überwinden.

Stimmen von Lesern und Verlagen

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